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	<title>wenn's nach mir ginge...</title>
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	<description>Politisches Tagebuch</description>
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		<title>Fidel Castro hat wohl die ganze Zeit Recht gehabt</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 00:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schmiedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel von Fidel Castro vom 21. Februar 2011: The Plan is to Occupy Libya. Ich habe das vor einem Monat nicht ganz so ernst genommen. In Zukunft muss man wohl dem alten Herrn etwas genauer zuhören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel von Fidel Castro vom 21. Februar 2011:<br />
<a href="http://monthlyreview.org/castro/2011/02/21/the-plan-is-to-occupy-libya/">The Plan is to Occupy Libya</a>. Ich habe das vor einem Monat nicht ganz so ernst genommen. In Zukunft muss man wohl dem alten Herrn etwas genauer zuhören.</p>
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		<title>Krieg gegen Libyen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 12:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schmiedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost]]></category>

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		<description><![CDATA[Glückwunsch an die Libyer! Endlich helfen ihnen die USA und Großbritannien. Ich denke, am besten wissen das die Afghanen und die Iraker zu schätzen. Scherz bei Seite. Für die Leute in Libyen beginnt jetzt eine schlimme Zeit. Ihre Infrastruktur wird systematisch zerstört werden. Ich weiß nicht viel über die Verhälnisse dort, aber man muss kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glückwunsch an die Libyer! Endlich helfen ihnen die USA und Großbritannien. Ich denke, am besten wissen das die Afghanen und die Iraker zu schätzen.</p>
<p>Scherz bei Seite. Für die Leute in Libyen beginnt jetzt eine schlimme Zeit. Ihre Infrastruktur wird systematisch zerstört werden. Ich weiß nicht viel über die Verhälnisse dort, aber man muss kein Prophet sein, um die Folgen der &#8220;brüderlichen Hilfe&#8221; für das libysche Volk (für die angebliche &#8220;Revolution&#8221;) abzusehen. Ja, es stimmt, Gaddafi ist keine Lichtgestalt, es gibt in Lybien keine Demokratie. Aber es gibt in Libyen sehr wohl ein normales Leben und einen normalen Alltag für die meisten Menschen und das auf deutlich höherem Niveau als in den anderen nord-afrikanischen Ländern. Dieses normale Leben wird jetzt für  viele wahrscheinlich so nicht mehr weitergehen. Es kann zu einem Bürgerkrieg kommen. Mit vielen Toten, Verkrüppelten und Flüchtlingen. Dies kann auch dann der Fall sein, wenn Gaddafi bald aus der Luft getötet wird.</p>
<p>Das militärische Eingreifen des Westens in Libyen ist aus humanitärer Sicht ganz und gar unverantwortlich. (Ob es für die herrschenden Eliten strategisch sinnvoll ist, oder nur den kurzfristigen Image-Problemen von Obama und Sarkozy geschuldet ist, ist eine ganz andere Frage.) Man kann nur hoffen, dass es nicht so schlimm kommt wie im Irak, aber man kann das nicht wissen. Deshalb ist es ja völlig unverantwortlich. Den Irak hat man durch das militärische Eingreifen und die Invasion in eine wahre Hölle verwandelt: eine Millionen Tote, vier Millionen Flüchtlinge bei einer Bevölkerung von 22 Millionen. Zerstörtes Leben ohne Ende. Die Verantwortlichen für diesen Angriffskrieg gegen den Irak zeigen bis heute keinerlei Reue. Dieselben Mächte (plus Frankreich) greifen heute in Libyen ein. Wie man sich davon nach den Erfahrungen in Afghanistan und im Irak einen humanitären Erfolg versprechen kann, ist für mich nicht nachvollziehbar. Was denken (!) sich eigentlich die Leute, die jetzt diesem neuen Krieg des Westens gegen ein ölreiches Land zujubeln?</p>
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		<title>Günter Amendt gestorben</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 00:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schmiedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mensch, den ich sehr geschätzt habe und dessen Tod mich berührt, obwohl ich ihn nicht persönlich gekannt habe. Siehe auch Würdigung bei SPON, Sexfront und ein Interview zum Thema LSD. Immer noch sehr lesenswert ein Vortag über Drogenpolitik aus dem Jahr 1999.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mensch, den ich sehr geschätzt habe und dessen Tod mich berührt, obwohl ich ihn nicht persönlich gekannt habe. Siehe auch <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,750711,00.html">Würdigung</a> bei SPON, <a href="http://www.fluter.de/de/jungsundmaedchen/buecher/2088/">Sexfront</a> und ein <a href="http://www.zeit.de/online/2008/28/amendt-interview-eins">Interview</a> zum Thema LSD. Immer noch sehr lesenswert ein <a href="http://www.sterneck.net/drogen/amendt-drogenkrieg/index.php">Vortag</a> über Drogenpolitik aus dem Jahr 1999.</p>
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		<title>Lafontaine zur Finanzkrise</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 12:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schmiedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr hörenswert, Lafontaines Rede zur Unterwerfung der Politik unter die internationalen Finanzmärkte:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr hörenswert, Lafontaines Rede zur Unterwerfung der Politik unter die internationalen Finanzmärkte:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/z-Rg1IVasVw&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/z-Rg1IVasVw&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Oberstleutnant Sanftleben erklärt die Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 19:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schmiedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahost]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>

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		<description><![CDATA[Oberstleutnant Sanftleben erklärt mit Clausewitz, was &#8220;wir&#8221; im Iran wollen: Georg Schramm: Angriff ist die beste Verteidigung (Video). Spiegelfechter erklärt, dass es nicht so leicht ist, das durchzusetzen. Die Gefahr eines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen den Iran bleibt jedoch. Geführt von der USA bzw. Israel, logistisch gestützt und geduldet von der EU. Wenn&#8217;s nach mir ginge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oberstleutnant Sanftleben erklärt mit Clausewitz, was &#8220;wir&#8221; im Iran wollen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IMVjXfIUufo">Georg Schramm: Angriff ist die beste Verteidigung</a> (Video).</p>
<p>Spiegelfechter erklärt,  <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/371/iran-und-die-letzte-option" class="broken_link">dass es nicht so leicht ist, das durchzusetzen</a>. Die Gefahr eines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen den Iran bleibt jedoch. Geführt von der USA bzw. Israel, logistisch gestützt und geduldet von der EU.</p>
<p>Wenn&#8217;s nach mir ginge würde sich unsere Regierung aktiv zu dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gewaltverbot">Artikel 2 Absatz 4</a>  der Charta der Vereinten Nationen bekennen und den Kriegsdrohungen (&#8220;alle Optionen liegen auf dem Tisch, auch die militärische&#8221;) entgegentreten.</p>
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		<title>Simbabwe</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 14:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schmiedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr zu empfehlen: der Spiegelfechter über die Vorgänge in Simbabwe. Solche Artikel sucht man in der Mainstream-Presse vergeblich &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr zu empfehlen: der Spiegelfechter <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/366/unser-mann-in-harare">über die Vorgänge in Simbabwe</a>. Solche Artikel sucht man in der Mainstream-Presse vergeblich &#8230;</p>
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		<title>Krieg gegen den Iran?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 14:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schmiedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahost]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[David Wearing hat einen Leserbrief als Reaktion auf diesen Kommentar im britischen Guardian geschrieben. Ich fand ihn sehr zutreffend, passend auch auf deutsche Mainstreammedien (MSM). Daher habe ich ihn übersetzt: Die Sichtweisen der Protagonisten in einem Disput zu verstehen ist essentiell für ein fortschrittliches Herangehen an Sicherheitsfragen. Das Verhalten eines Akteurs zu erklären bedeutet nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David Wearing hat einen Leserbrief als Reaktion <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/jun/25/iran.israelandthepalestinians">auf diesen Kommentar</a> im britischen Guardian geschrieben. Ich fand ihn sehr zutreffend, passend auch auf deutsche Mainstreammedien (MSM). Daher habe ich ihn übersetzt:</p>
<blockquote><p> Die Sichtweisen der Protagonisten in einem Disput zu verstehen ist essentiell für ein fortschrittliches Herangehen an Sicherheitsfragen.  Das Verhalten eines Akteurs zu erklären bedeutet nicht es zu billigen; aber es ist erforderlich, um die nötigen Einsichten zu gewinnen, um den schlimmsten Ausgang eines Disputs zu verhindern. </p>
<p>Unglücklicherweise verzichtet Jonathan Freedland in seinem Artikel über die Möglichkeit eines israelischen Angriffs auf den Iran auf  diese Herangehensweise (<a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/jun/25/iran.israelandthepalestinians" target="_blank">&#8220;The West Has to Tackle Iran&#8221;</a>,  Guardian, 25. Juni 2008).  Freedland hätte sowohl die iranische als auch die israelische Perspektive darstellen und beide im Licht der bekannten Fakten kritisch analysieren sollen. Stattdessen übernimmt er unkritisch die israelische Perspektive und ignoriert komplett die iranische.
</p></blockquote>
<p><span id="more-4"></span></p>
<blockquote><p>
Die vom Iran wahrgenommene Bedrohung ist durchaus real. Zwei seiner Nachbarn sind in letzter Zeit durch die Politik des &#8220;Regime Change&#8221; der USA verwüstet worden. Der Iran ist umgeben von US-Militärbasen, -Streitkräften und -Verbündeten. Drei seiner engen Nachbarn (Pakistan, Indien und Israel) verfügen über Nuklearwaffen ohne Einbindung in den Atomwaffensperrvertrag, was von den USA geduldet wird. Und die Unterstützung von Saddam Hussein durch die USA im Iran-Irak-Krieg ist noch in lebendiger Erinnerung. Überdies hat die USA 2003 ohne weitere Überprüfung ein umfassendes Friedensangebot des Iran abgelehnt, das die Rücknahme der Untersützung für Hisbollah und Hamas sowie die Unterstützung für den arabischen Friedensplan beinhaltete (d.h. die Zwei-Staaten-Lösung, die von der ganzen Welt außer der USA und Israel akzeptiert wird).</p>
<p>Es gibt also mehrere Gründe, die dem Iran den Besitz von Nuklearwaffen als notwendig erscheinen lassen, um eine schwerwiegende und unerbittlich scheinende Bedrohung abzuwenden. Diese Gründe haben nichts mit islamistischen Extremismus zu tun oder der erbärmlichen Holocaustleugnung Ahmadinedschads. Dennoch wird dieser ausschlaggebende Kontext in Freedlands Artikel ausgelassen. Stattdessen werden die absurdesten israelischen Befürchtungen für bare Münze genommen. Zum Beispiel nimmt Freedland offenbar die Idee ernst, dass ein iranisches Regime, das pragmatisch genug ist, mit der USA über Afghanistan zusammenzuarbeiten und mit Israel selbst über Iran-Contra, auch irrational genug ist, um kollektiven Selbstmord zu verüben, indem es Israel grundlos angreift.</p>
<p>Sollte man die Sicht auf den Iran als &#8220;selbstmörderische Nation&#8221; nicht Wahnsinnigen wie Alan Dershowitz überlassen anstelle den führenden Kommentatoren des Guardian?</p>
<p>Freedland lässt wichtige Dinge aus und verwendet gelegentlich eine alarmierende Logik. Zum Beispiel sagt er, dass der Konsens der Geheimdienste, wonach der Iran über kein Nuklearwaffenprogramm verfügt, in Israel mit Skepsis aufgenommen wird, weil der Jom-Kippur-Krieg das Ergebnis der Unterschätzung der arabischen Bedrohung war. Das hört sich so an wie Dick Cheneys &#8220;Ein-Prozent-Doktrin&#8221;, die besagt, wenn eine Bedrohung mit einer einprozentigen Wahrscheinlichkeit existiert, dass dann die USA so handeln sollten, als wenn sie mit Sicherheit existiert. So werden Belege und Vernunft ersetzt durch Fantasie und Unterstellung. Nicht der beste Weg, um zu Beurteilungen zu gelangen, die zur Einäscherung von unschuldigen iranischen Männern, Frauen und Kindern führen könnten. Ferner wird die Tatsache ignoriert, dass Ägypten 1973 Israel angegriffen hat, nachdem etliche diplomatische Friendsangebote auf der Basis der Rückgabe gestohlener ägyptischer Gebiete summarisch abgelehnt wurden, ähnlich wie 2003 Irans Friedensangebot an die USA und Israel ohne Prüfung abgelehnt wurde.</p>
<p>Es ist erstaunlich, dass solche Fragen nur fünf Jahre nach dem Massenvernichtungswaffen-Fiasko ignoriert werden können, wobei, nicht zu vergessen, unkritische Berichterstattung westlicher Zeitungen eine zentrale Rolle spielte.</p>
<p>Vielleicht war die wichtigste Auslassung die Idee, dass israelische &#8220;Befürchtungen&#8221; vielleicht nicht ganz das sind, als was sie dargestellt werden. Es ist gerade 5 Jahre her, dass die USA einen Angriffskrieg gestartet haben, der unter dem Vorwand einer fabrizierten &#8220;Bedrohung&#8221; auf strategischen Gewinn in Nahost abzielte. Inzwischen sollte es für jede ernstzunehmende Analyse einer von den USA behaupteten &#8220;Bedrohung&#8221; reine Routine sein zu prüfen, ob die &#8220;Bedrohung&#8221; nicht für politische Zwecke aufgeblasen oder fabriziert wurde. Geistig weniger gesunde Elemente in der israelischen bzw. der US-amerikanischen Regierung haben allen Grund Vorwände zu schaffen, um einen strategischen Rivalen in der Region auszuschalten zu können. Genau hier kommt Cheneys &#8220;Ein-Prozent-Doktrin&#8221; ins Spiel, die Beweise überflüssig erscheinen lässt für Behauptungen, die einen Angriffskrieg entschuldigen. </p>
<p>Freedlands Aufmerksamkeit gilt ganz der Frage, was der Westen tun kann angesichts der Bedrohung durch andere. Jetzt, wo jeder fünfte Iraker ein Flüchtling ist und jeder fünfundzwanzigste eine Leiche, ist es vielleicht wichtiger zu fragen, welche Bedrohung wir für andere darstellen. Eine ausgewogenere Sicht wäre informativer für Ihre Leser gewesen und produktiver für den Frieden. </p>
<p>Yours sincerely</p>
<p>David Wearing<br />
London </p></blockquote>
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		<title>Freie Stadtpläne und Landkarten</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 11:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schmiedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[geistiges Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[weltweite Kooperation]]></category>

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		<description><![CDATA[SPON berichtet ausnahmsweise von einem Phänomen mit revolutionärem Potential: die weltweite Kooperation von Freiwilligen beim Sammeln von Geodaten. Leute gehen zu Hause oder im Urlaub durch die Gegend und zeichnen ihre Wege mit einem GPS-Gerät auf. Die Daten werden bei OpenStreetMap gesammelt und integriert. Es entsteht eine sich ständig verbessernde Datengrundlage für Landkarten, Stadtpläne, Navigationsgeräte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPON  <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-555174,00.html" target="_blank"> berichtet </a> ausnahmsweise von einem Phänomen mit revolutionärem Potential: die weltweite Kooperation von Freiwilligen beim Sammeln von  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geodaten" target="_blank">Geodaten</a>. Leute gehen zu Hause oder im Urlaub durch die Gegend und zeichnen ihre Wege mit einem  GPS-Gerät  auf.  Die Daten werden bei  <a href="http://www.openstreetmap.de/" target="_blank"> OpenStreetMap </a> gesammelt und integriert. Es entsteht eine sich ständig verbessernde Datengrundlage für Landkarten, Stadtpläne, Navigationsgeräte, etc.</p>
<p>Entscheidend ist, dass die gesammelten Daten (und natürlich auch die Computerprogramme, mit denen sie verarbeitet werden) <strong>frei</strong> sind (im Sinne von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software" target="_blank"> freier Software</a>). Das bedeutet: Jeder darf sie</p>
<ul>
<li>benutzen (egal wozu),</li>
<li>studieren (um zu verstehen),</li>
<li>verbreiten (das bedeutet natürlich kopieren)</li>
<li>und verbessern (modifizieren, hoffentlich zum besseren).</li>
</ul>
<p>Gewährleistet wird dies mit einer entsprechenden  <a href="http://www.openstreetmap.de/faq.html#lizenz" target="_blank"> Lizenz</a>.</p>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass auf die Dauer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Propriet%C3%A4r" target="_blank">proprietäre</a> (also unfreie) Geodaten keine Chancen haben. Gegen die heute vielleicht 30.000 freiwilligen Datensammler weltweit können die großen Firmen mit ihren wenigen hundert professionellen Datenerhebern vielleicht noch konkurrieren, aber gegen die Millionen in ein paar Jahren wahrscheinlich nicht mehr. Linux und Wikipedia lassen grüßen.</p>
<p>Es entstehen Keimformen einer anderen Art zu produzieren (wie das z.B. <a href="http://www.keimform.de/" target="_blank">hier</a> diskutiert wird). An Stelle des Profits als treibendes Motiv tritt der Wunsch, sich direkt an der Herstellung eines von allen nutzbaren Guts zu beteiligen. Macht auch viel mehr Spaß!</p>
<p>Eines Tages werden z.B. auch <em>Lehrbücher für Innere Medizin</em> und <em>Baupläne für Windräder zur Stromerzeugung</em> auf ähnliche Weise zustande kommen, nämlich durch weltweite Kooperation aller Interessierten über das Internet.</p>
]]></content:encoded>
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